In Kooperation mit der Stiftung Bildung hat echt helle mit Medienbildung an der Max von Laue Oberschule begonnen. Im Vorgespräch mit Lehrkräften und Schulsozialarbeitern wurden Themen herausgestellt, die im präventiven Sinne wichtig für die Schule sind. Hier bilden SuS mit und ohne Teilhabechancen Tandems und wachsen als Team im Laufe des Projekts zusammen. Lehrkräfte sind im WS dabei. Auch ein Elternabend ist geplant zu Themen, die wiederum den Medienalltag zu Hause tangieren.
Zurück zu den Workshops:
Zunächst wurde das Jugendmedienschutz-Thema Cybermobbing in ersten Workshops mit digitalen Medien behandelt. Dabei hat echt helle die SuS der 7.Klasse, die schon aus vergangenen Zeiten wussten, was Cybermobbing ist, eher mit den Hintergründen und den Kommunikationsprozessen vertraut gemacht. Zunächst stellten die Kinder aufgrund eines fundierten Fallbeispiels das Rollenetzwerk in einer Mindmap dar. Um im nächsten Schritt zu entscheiden, wer hier mit wem in Kommunikation treten sollte, um den Fall ganzheitlich zu lösen. Das Gespräch fand in einem Chat statt, das gewaltfrei und mithilfe von Rollenspiel-Fragen simuliert werden sollte. Bei der Auswertung verstanden die Sus, wer welches Problem mit in den Prozess platzierte und dass die Rollen jederzeit kippen können. Es gibt sogenannte „Trigger“ die Mobbing auslösen können. Außerdem haben Sie bei der Übung auch schlussfolgern können, dass die Spirale des Mobbingprozesses nur durch Courage und Hilfe von außen durchbrochen werden kann, durch Veränderung der eigenen Haltung gegenüber Eigenproblemen und Fremdproblemen von Personen und nicht indem einfach auf dem „Meldebutton“ des Netzwerks geklickt wird, damit ist es nicht getan und das wurde auch hier deutlich, denn wir wissen ja alle mittlerweile „Das Internet vergisst nicht!“ und die sozialen Netzwerke kommen oft nicht zufriedenstellend hinterher, wenn es um das Löschen von Inhalten geht, die im Sinne der Menschenwürde, Personen angreifen.
Bald sind die Workshops „Always On“ an der Reihe.
Der Text wird fortgesetzt.