- Erklärfilme über Datenschutz
- Präsentation „Mediennutzung“
In diesem Jahr hat sich echthelle auf die Übertragung von Medienbildung an Grundschulen konzentriert. Zwei größere Projekte, die einen ganzheitlichen Ansatz, also Eltern, Schüler*Innen und Lehrkräfte auszubilden wurden bzw. werden noch durchgeführt. Die große Herausforderung lag nicht bei der Finanzierung der Projekte, mittlerweile sind Stiftungen, viele Fördertöpfe und auch die Fördervereine der Schulen sehr viel schneller bereit, solche Projekte zu finanzieren, klar, das Basiscurriculum Medienbildung verlangt das ja auch. Viel mehr lag die Herausforderung darin, Antworten auf folgende Fragen zu finden: Wie hoch soll der Anteil an digitalen Medien im Unterricht sein?, Wann ist der Einsatz sinnvoll? Eigene Geräte im Unterricht: ja oder nein?, Wie viele Medienthemen sollten im Unterricht eine Bühne bekommen (eher eine Frage der Eltern), Wie weit kann die mediale Infrastruktur der Schule genutzt werden und was müssen wir als Team noch selbst investieren, um technisch gut genug aufgestellt zu sein? Inwieweit erkennen Lehrkräfte die Motivation der Schüler mit Medien im Unterricht zu arbeiten, ohne allzu zu schnell die Ablenkungskeule zu schwingen? Inwieweit hängt es auch von der Lehrkraft selbst ab, wie viele Medien sie im Unterricht etabliert und wo liegen die Grenzen zwischen gesellschaftlicher Verantwortung, Medien in Bildungsprozesse zu integrieren, weil es die Zukunft verlangt und die individuellen Leistung der Lehrkraft, ohne die Motivation zu verlieren? Alles Fragen, die auch die lernpsychologische Seite eines Transformationsprozesses betrachtet. Echthelle denkt, dass so eine Betrachtung die Transformation eher voranbringen kann. Um mal etwas bildhaft zu werden: „Jede Schule ist so eine Art Biotop, das individuell wächst, abhängig von den Köpfen, die dort agieren. Das Geheimnis liegt darin, jede Schule hinsichtlich ihrer Voraussetzungen und Bildungsvisionen zu reflektieren und entsprechende Medienbildungskonzepte dahingehend zu gestalten und auch in der Evaluation nach dem Projekt…Daher sollen Leitfäden zugeschnitten auf die jeweilige Schule entstehen…